Französischer Garten

Hauptmerkmal eines typisch französischen Gartens ist die Mischung aus mathematischen Linien, Proportion und Symmetrie. Rasenflächen und Beete werden von eckig geschnittenen Buchsbaumhecken umsäumt. In den Beeten selbst befinden sich große Gruppen von Stauden symmetrisch an beiden Seiten der Wege, die aus Pflastersteinen oder hellem Kiesel bestehen.

Eine Balustrade, eine zierlich anmutende Treppe, Pergolas sowie Rosen in großen steinernen Vasen sind ergänzende Stilelemente, die sich perfekt zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenfügen lassen.

Ein französischer Garten kann auch auf relativ kleiner Fläche sehr gut zur Geltung kommen.

Skulpturen, Steinvasen und Ornamente spielen dabei eine wichtige Rolle und fungieren als Blickfänger einerseits und als Konzeptträger andererseits.

Savoir vivre: Der französische Barockgarten. Pompöser und repräsentativer geht es kaum noch.

Ein Garten im Stile von Schloss Versailles. Erleben Sie bei sich zuhause eine großzügige Gartenanlage, wie sie seinerzeit nur dem feinen französischen Hochadel vorbehalten war. Alles nur vom Feinsten- versteht sich- und im optischen Gesamteindruck sprichwörtlich "umwerfend". Unverzichtbar für einen authentisch repräsentativen Barock-Garten ist natürlich die Orangerie. Orangerien dienten seinerzeit sowohl Zier- und Repräsentationszwecken als auch der Befriedigung des steigenden Bedürfnisses der Fürstenhöfe nach exotischen Früchten. Es gibt drei klassische Arten der Aufstellung einer Orangerie: Das Karree, bei dem die Zitrus- und Orangenbäumchen in Rechtecksform gestellt wurden, die Kreis- und die Teatro-Form (halbkreisförmig).

Selbstverständlich sind auch große repräsentative Teichanlagen integrales Gestaltungselement eines französischen Barock-Gartens. Angesichts der nötigen Dimensionen für dieses landschaftsarchitektonische Kunstwerk wäre eigentlich die Formulierung "französischer Barock-Park" aus unserer Sicht treffender.